Wettgutschein

Die XXI. (21.) Olympischen Winterspiele werden vom 12. - 28. Februar 2010 in der kanadischen Stadt Vancouver ausgetragen. Damit hat Kanada zum dritten Mal den Zuschlag für die Ausrichtung eines solchen Sportereignisses erhalten. Vorher hatten bereits die Städte Montreal im Jahre 1976 die Olympischen Sommerspiele und Calgary 1988 die Olympischen Winterspiele veranstaltet. Bei der Wahl des Austragungsorts hat sich Vancouver gegen Salzburg und Pyeongchang in Südkorea durchgesetzt. In den folgenden Abschnitten werden zunächst einige grundlegende Fakten rund um die Stadt Vancouver dargestellt, danach werden alle wichtigen Themen rund um die Olympischen Spiele besprochen.
Die Region
Vancouver liegt in der kanadischen Provinz Britisch Columbia. Die Provinz Britisch Columbia kommt flächenmäßig nach Ontario und Québec an dritter Stelle und dort leben etwas mehr als 4,1 Millionen Menschen. Die Stadt Vancouver, auch bekannt als "Perle am Pazifik", ist die größte Stadt in British Columbia. Die Metropole Vancouver mit ihren 2,2 Millionen Einwohnern beherbergt also mehr als die Hälfte aller Einwohner der gesamten Provinz.

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Die Stadt Vancouver
Die kanadische Metropole an der Westküste von Kanada ist nicht nur wegen ihrer Größe für die Region British Columbia bedeutend, sondern sie hat auch im Vergleich mit anderen Städten in ganz Nordamerika einiges zu bieten. Durch die Lage am Wasser ist neben der Fischerei der Handel auf dem Wasserweg ein großer Wirtschaftszweig. Der Hafen von Vancouver ist der größte von Kanada und über keine andere Hafenanlage in Nordamerika wird mehr Frachtgut abgewickelt wie in Vancouver. Daher passt es auch zu der Stadt Vancouver, dass ihr Namensgeber ein britischer Offizier der Royal Navy war, nämlich George Vancouver. Dieser Britische Kapitän machte sich im 18. Jahrhundert einen Namen, als er die gesamte Westküste Nordamerikas von Kalifornien bis hoch nach Alaska erforscht hatte. Weitere wichtige Wirtschaftszweige sind neben dem Tourismus vor allem die Filmindustrie. Der Rang als dritter wichtiger Standort nach Los Angeles und New York hat Vancouver den Beinamen "Hollywood North" eingebracht.
Die Infrastruktur innerhalb der Stadt wird größtenteils vom SkyTrain bewältigt. Der SkyTrain ist ein auf Schienen vollautomatisiertes Nahverkehrssystem ohne Fahrer. Ursprünglich für die Weltausstellung Expo im Jahre 1986 erbaut, wurde das Streckennetz mittlerweile 48 Stationen und eine Gesamtlänge von 68,8 Kilometern ausgedehnt. Somit ist der SkyTrain, der größtenteils als Hochbahn unter freiem Himmel fährt, das längste vollautomatische Transportsystem der Welt. Zusätzlich wurde für die Olympischen Winterspiele ein neuer Highway gebaut, der den Namen "See To Sky" trägt. Dieser neue Highway verbindet Vancouver mit dem 125 km entfernten Skigebiet Whistler, wo sich 4 der 11 wichtigsten Standorte der Olympischen Spiele von Vancouver befinden.
Die Ureinwohner
Von den über 4 Millionen Menschen, die in Vancouver und in der Provinz British Columbia leben, gehören einige hunderttausend Menschen zu den alten Indianerstämmen Kanadas. Diese Ureinwohner werden als "First Nations" oder auch "Aboriginals" bezeichnet. Die hohe Verbundenheit der Stadt Vancouver mit den Aboriginals zeigt sich unter anderem bei den Medaillen, dem Logo und den Maskottchen, die der Herkunft nach alle von den traditionellen Figuren der "First Nations" abgeleitet worden sind.

Die Sprache
Obwohl Englisch die Amtssprache in Kanada ist, gilt Französisch als eine gleichberechtigte Sprache. Ebenfalls wichtig ist neben Chinesisch die Sprache der Eskimos oder auch Inuit, das Inuktitut. Die Einflüsse der französischen Sprache zeigen sich beim Motto der Olympischen Spiele. Das Logo der Olympischen Winterspiele von Vancouver, das Inuksuk, ist von der Sprache der Inuit abgeleitet worden.

Das Logo
Die Verbundenheit mit den alten Völkern Kanadas zeigt sich beispielsweise im Logo der Olympischen Winterspiele. In der Sprache der Inuit existieren sogenannte Inuksuk. Ein Inuksuk ist eine Art Platzhalter für einen Menschen, also ein Symbol, dass die Funktion eines Menschen übernimmt. Das Inuksuk der Olympischen Spiele trägt den Namen "Ilaanaq", was in der Sprache der Inuit so viel wie Freund bedeutet. Daher symbolisiert das Logo der Olympischen Spiele einen Mensch, der andere mit offenen Armen empfängt. Das Logo besteht aus fünf Farben, welche getreu dem Symbol aller Olympischen Spiele, nämlich den fünf ineinander verwobenen Ringen, ebenfalls die fünf Kontinente repräsentiert.

Das Motto
Da in Kanada der sprachliche Einfluss mehrerer Kulturen sehr stark ist, ist es nicht verwunderlich, dass auch das Motto der Olympischen Winterspiele die offizielle Zweisprachigkeit von Kanada betont. Zu diesem Zweck wurden zwei Zeilen aus der kanadischen Nationalhymne "O Canada" entnommen. Da es die Hymne sowohl in einer englischen wie einer französischen Variante gibt, die bei verschiedenen Anlässen oft auch vermischt werden, wurde je eine Zeile aus der englischen Version und eine aus der französischen Version ausgewählt.
Der englischsprachige Vers lautet „With glowing hearts“ ( zu deutsch: „Mit glühenden Herzen“). Die Zeile aus der französischen Version ist „Des plus brillants exploits“ (zu deutsch: „Der außergewöhnlichsten Leistungen“).

Die Maskottchen
Offiziell gibt es drei Maskottchen, welche die Olympischen Winterspiele von Vancouver repräsentieren. Alle diese Figuren sind wie schon erwähnt der traditionellen Geschichte der Ureinwohner Kanadas, der "First Nations", nachempfunden. Die erste Figur ist "Miga", eine Art Seebär, der eine Mischung aus einem Orca-Wal und dem sogenannten Geisterbär darstellt. Der Geisterbär oder auch Kermodebär gehört zur Familie der amerikanischen Schwarzbären. Die zweite Figur ist "Quatchi", eine Koseform von "Sasquatch", den man auch unter dem Namen "Bigfoot" als das riesige, behaarte Waldlebewesen mit den großen Füßen kennt. Das dritte Maskottchen ist "Sumi", die mysteriöse Kreuzung eines Fabeltieres mit Flügeln eines "Thunderbirds" oder wie wir sagen Donnervogel und den Beinen von einem Schwarzbär. Wer mit diesen eher unwirklichen Figuren nichts anfangen kann, für den gibt es auch noch "Mukmuk" als Plüschtier zu kaufen. "Mukmuk" ist ein Vancouver-Murmeltier, das passenderweise eng mit dem Olympischen Murmeltier verwandt ist.
Die Medaillen
Die olympischen Medaillen sind zum ersten Mal in der Geschichte der Olympischen Spiele nicht flach, sondern die Athleten erhalten gewellte Medaillen in Gold, Silber oder Bronze. Dieses außergewöhnliche Design ist ein Symbol für die vielfältige Landschaft, in deren Mitte sich die Stadt Vancouver befindet. Die Stadt an der kanadischen Westküste liegt direkt zwischen dem Pazifischen Ozean mit seinen hohen Wellen und den steilen Bergen, deren Gipfel vom Schnee bedeckt sind.
Die Prägung der Medaillen zeigt verschiedene künstlerische Elemente. Diese Kunstwerke zeigen einen Orca-Wal und einen Raben. Diese beiden Tiere haben in der Geschichte der kanadischen Ureinwohner, der Aboriginal, eine besonders hohe Bedeutung. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die Medaillen von einer Künstlerin der Aboriginal entworfen worden ist, nämlich von der aus Vancouver stammenden Corrine Hunt.
Die Sportstätten und Zeremonienplätze - Olympia 2010 wetten
Von den insgesamt 11 Anlagen, in oder auf denen Wettkämpfe beziehungsweise Zeremonien stattfinden, wurden 8 neu gebaut und die anderen 3 wurden umfangreich renoviert. Existiert haben neben der Eishockeyhalle "Canada Hockey Place", in der normalerweise das heimische NHL-Team "Vancouver Canucks" seine Spiele austrägt, auch schon das "Pacific Coliseum" und der "Whistler Creekside".

Für die Eröffnungsfeier, die Medaillenzeremonien in Vancouver sowie für die Schlussfeier wurde das "BC Place Stadium" errichtet. Diese direkt am Fluss gelegene Halle fasst insgesamt 55.000 Zuschauer. Damit finden sowohl die Eröffnungsfeier als auch die Schlussfeier von Olympischen Spielen zum ersten Mal in einer Halle statt.
Die größte Sportstätte ist das schon erwähnte "Canada Hockey Place". In dieser Arena haben 18.630 Zuschauer Platz. Die Halle ist auch der Austragungsort der Spiele von "Team Canada" und damit der wichtigste Standort für die kanadischen Sportfans, denn keine Sportart ist den Kanadiern wichtiger als Eishockey und keine Mannschaft hat eine so hohe Bedeutung wie "Team Canada".

Da eine Halle für alle 30 Eishockey-Spiele nicht ausreicht, gibt es noch eine zweite Halle, die "UBC Thunderbird Arena". Diese Halle ist jedoch mit einer Kapazität von 7.200 Zuschauern wesentlich kleiner. Sie liegt auf dem Campus-Gelände der "University of British Columbia" und mit nur 13 Kilometer Distanz zum Olympischen Dorf auch sehr zentral.
Das renovierte "Pacific Coliseum" mit seinen 14.239 Plätzen ist bereits 1967 erbaut worden. Während der Olympischen Winterspiele wird es der Austragungsort für den Eiskunstlauf und die Disziplin Short Track, also den Eisschnelllauf auf der kurzen Bahn, sein.

Die noch relativ junge olympische Disziplin Curling, die erst seit 1998 im Rahmen der Olympischen Spiele ausgetragen wird, wird 2010 im "Vancouver Olympic Centre" an den Start gehen. Der im Februar 2009 fertig gestellte Neubau fasst bis zu 6.000 Zuschauer und liegt im Hillcrest Park, also nur 4 Kilometer vom Olympischen Dorf entfernt.
Ein wenig außerhalb am Stadtrand nordwestlich von Vancouver wurde "Cypress Mountain" errichtet. Die Anlage für bis zu 8.000 Zuschauer ist für die olympischen Disziplinen Freestyle-Skiing und Snowboard erbaut worden. Beides sind Trendsportarten, die erst seit den 1990er Jahren zum olympischen Programm gehören.

Das Prunkstück aller neu erbauten Anlagen ist jedoch das "Richmond Olympic Oval". Die 400 Meter lange Eisbahn mit einer Zuschauerkapazität von 8.000 ist die Wettkampfstätte für den klassischen Eisschnelllauf. Die Halle liegt in direkter Nähe des Fraser River und gilt mit der geschwungenen Dachkonstruktion und der blauen Verglasung, die in der Dämmerung leuchtet, als architektonisches Meisterwerk. Diese Wettkampfstätte hat ihre Feuertaufe schon bestanden, denn bereits 2009 wurde hier die Weltmeisterschaft im Eisschnelllauf ausgetragen. Hier ist außerdem während der Olympischen Winterspiele das Anti-Doping-Labor untergebracht. Das "Richmond Olympic Oval" wird nach den Olympischen Spielen in eine Multifunktionsarena umgebaut, wobei die Eislaufbahn für künftige Wettbewerbe erhalten bleibt, aber während anderer Veranstaltungen durch eine Bodenabdeckung geschützt wird.
Die letzten vier bedeutenden Standorte rund um die Olympischen Spiele finden alle im Skigebiet Whistler statt, dass 115 Kilometer nordöstlich von Vancouver liegt. Für die Vergabe der Medaillen der dort stattfindenden Wettbewerbe wurde extra eine eigene Anlage errichtet, nämlich die "Whistler Medals Plaza". Der Platz mit seinen 8.000 Sitzplätzen ist während der Olympischen Spiele außerdem der Schauplatz für diverse Live-Auftritte von bekannten Musikern wie beispielsweise Usher.

Bekannt in der Region um Whistler-Blackomb ist seit 1960 dagegen der Bereich, auf dem die Wettbewerbe im Ski-Alpin durchgeführt werden. Das renovierte Gelände trägt den Namen "Whistler Creekside". Hier gibt es zwei Berge, auf denen die Ski-Rennen ausgetragen werden, nämlich Whistler Mountain und Blackcomb Peak. Die beiden Bergspitzen sind seit Dezember 2008 durch eine Seilbahn miteinander verbunden. Bei einer Fahrt mit der «Peak-to-Peak» schwebt man in einer Gondel bis zu 436 Meter über der Erde.

Der "Whistler Olympic Park" mit seinen drei Stadien, die jeweils 12.000 Zuschauern einen Platz bieten, ist der Austragungsort sämtlicher Wettkämpfe im Bereich Ski-Nordisch. Die verschiedenen Disziplinen von Ski-Nordisch sind Langlauf, Biathlon, Ski-Springen und die Nordische Kombination. Der "Whistler Olympia Park" ist hinsichtlich der Baukosten mit mehr als 80 Millionen Euro der teuerste Austragungsort der Winterspiele. In der Mitte der drei Sportanlagen existiert zudem eine sehr weiträumige Tages-Lodge mit 1.000 Quadratmetern Fläche. In dieser Tages-Lodge können sich die Zuschauer zwischen oder während der Wettkämpfe aufwärmen. Außerdem können sie dort vor und auch nach den Wettkämpfen an verschiedenen Freizeitaktivitäten teilnehmen.

Die letzte Wettkampfstätte ist der "Whistler Sliding Centre". Vor bis zu 12.000 Zuschauern tragen hier die Fahrer von Bob, Skeleton und den Rennrodelschlitten ihre Wettkämpfe aus. Die Rennbahn des "Whistler Sliding Centre" ist eine wahre Hochgeschwindigkeitsbahn für Fahrten über 150 km/h. In geschätzten 50 Sekunden oder auch weniger müssen 16 Kurven auf dieser technisch äußerst anspruchsvollen Bahn bewältigt werden. Die Kunsteisbahn wurde geschickt an die topografischen Gegebenheiten der Natur angepasst und verschandelt so auch nicht die Landschaft. Ganz im Gegenteil, durch die Flutlichtanlage werden die olympischen Abendrennen optisch toll anzusehen sein, denn dann schlängelt sich die Eisbahn wie ein hell glühender Bandwurm den Abhang hinunter.
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Die olympischen Dörfer
Da die Wettkampfstätten geteilt sind und zwischen der Stadt Vancouver und den Bergen von Whistler 125 Kilometer Distanz liegen, wäre ein gemeinsames Olympisches Dorf aus logistischen Gründen schwierig zu händeln gewesen. Außerdem hätten weite Anfahrten und die zu erwartenden Verkehrsprobleme die Sportler bei ihren Vorbereitungen gestört. Daher gibt es zwei olympische Dörfer. Das erste steht in der Stadt Vancouver am False Creek, einem Meeresarm, der das Stadtzentrum vom übrigen Stadtgebiet trennt. Die beiden Stadtteile sind durch drei Brücken miteinander verbunden, aber durch den gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr wie den SkyTrain auch schnell erreichbar. Während der Olympischen Spiele können dort bis zu 2.800 Athleten, Athletinnen und Offizielle untergebracht werden. Nach den Spielen soll daraus ein Wohnviertel für nahezu 2000 Einheimische entstehen. Das Gebiet Southeast False Creek bildet einen Teil des innerstädtischen Hafens und bietet daher Wohnen direkt am Wasser.
Die Athleten, die ihre Wettkämpfe in Whistler und Umgebung austragen, bewohnen die neu gebaute Anlage am Ortsrand von Whistler. Dabei gelten dort vergleichbare Maßstäbe wie beim Olympischen Dorf in Vancouver. So wurden die Gebäude an die Landschaft im Cheakamus-Tal angepasst und sollen nach den Olympischen Spielen in Wohnungen umgebaut werden. Hier wird ebenso wie in False Creek größter Wert auf ökologische Nachhaltigkeit gelegt: So soll beispielsweise die Heizwärme vor allem aus Abwasser wieder rückgewonnen werden.

Das Medienzentrum
Die Mitarbeiter der Medien verrichten ihre Arbeit vornehmlich im Messe- und Kongresszentrum "Vancouver Convention & Exhibition Centre". Dieses ursprünglich für die Expo 1986 geschaffene Gebäude beherbergt neben einem Hotel auch das erste IMAX-Kino, das je erschaffen wurde.

Die Sportler
Zu den Olympischen Spielen treten mehr als 2.600 Sportler aus insgesamt 88 Nationen an. Vier Jahre zuvor bei den Winterspielen 2006 in Turin waren es im Vergleich 2500 Sportler aus 80 Nationen. Aus Deutschland werden über 150 Athleten und Athletinnen in Vancouver an den Start gehen.

Die einzelnen Disziplinen
Im Vergleich zu den Olympischen Spielen in Turin im Jahre 2006 hat sich bei den Sportarten so gut wie nichts verändert. Zu all den Sportarten, die in Turin ausgetragen wurden, kommt jedoch zusätzlich ein Skicross-Wettbewerb hinzu, der ab sofort zu den alpinen Skiwettkämpfen dazugehören wird. Bei einem Skicross-Wettbewerb starten jeweils vier Sportler gleichzeitig auf einem Kurs mit Wellen, Kurven und Sprüngen. Durch eine Reorganisation wurde lediglich das olympische Eishockeyturnier um einige Spiele verkleinert, so dass es jetzt nur noch 30 statt 38 Spielen sind. Dennoch wird es bei den Olympischen Spielen in Vancouver insgesamt 86 Medaillenentscheidungen geben.

Eishockey wetten bei Olympia
Das olympische Eishockeyturnier der Männer tragen 12 Mannschaften aus, die Frauen spielen lediglich mit acht Teams. Dieser Wettbewerb ist für den Gastgeber Kanada von allerhöchster Bedeutung. Im Mutterland des Eishockey ist keine Goldmedaille so wichtig wie die im Eishockey. Der Beweis ist, dass trotz der hohen Kartenpreise ab 1590 Dollar aufwärts das Finale des olympischen Eishockeyturniers von allen Events als Erstes ausverkauft war. Die Erwartung an "Team Canada" ist riesengroß". Wie im Jahr 2006 macht die nordamerikanische Profiliga NHL während der Olympischen Spiele Pause und verzichtet auch auf ihr alljährliches All-Star-Game. Weitere Favoriten neben Kanada sind Russland und Schweden. Das junge Team der USA ist eher ein Außenseiter, könnte aber für eine Überraschung sorgen. Für Deutschland geht es darum, das Team um Bundestrainer Uwe Krupp weiter zu entwickeln im Hinblick auf die Eishockey-WM 2010 in Deutschland.
Ski-Alpin wetten bei Olympia 2010
Neben dem oben schon erwähnten neuen Wettbewerb Skicross werden sowohl bei den Damen wie bei den Herren jeweils die 5 klassischen Wettkämpfe ausgetragen, also Abfahrt, Super-G, Slalom, Riesenslalom und die Kombination (Abfahrt und Slalom).
Bei den Damen wird vor allem die Seriensiegerin Lindsey Vonn als große Favoritin und als der mögliche Superstar der Olympischen Spiele gehandelt. Gerade in den eher auf Geschwindigkeit angelegten Rennen wie Abfahrt und Super-G gilt sie derzeit als nahezu unschlagbar. Das weiß auch ihre beste Freundin Maria Riesch, die man aber ebenfalls zu den Favoriten zählen muss, denn sie ist eine Allrounderin und kann in fast allen Disziplinen aufs Podium fahren. In den technischen Disziplinen könnte auch Kathrin Hölzl nach zwei Saisonsiegen im Riesenslalom eine gute Chance haben. Konkurrenz könnte ihr hier von der Slowenin Tina Maze und der Österreicherin Kathrin Zettel drohen. Gerade die Skination Österreich hofft, dass eine der Damen den in dieser Saison ungewohnt schwächelnden Bereich der Herren abfängt. Im Slalom könnte dies Marlies Schild sein, die hier ebenso zur Konkurrenz von Maria Riesch werden könnte wie die Französin Sandrine Aubert. Riesch sollte auch in der Kombination ein gehöriges Wort mitreden können.

Das Bild bei den Herren könnte vor allem in den Speed-Disziplinen wie gesagt kaum ungewöhnlicher sein, denn wo sich normalerweise mehrere Österreicher darum streiten, wer denn nun die Goldmedaille holt, ist in diesem Winter der Wurm drin. Als Siegfahrer gilt wenn überhaupt Michael Walchhofer. Ihm steht dabei aber eine ganze Phalanx an Schweizern gegenüber. Beim Abfahrtsrennen stehen dort mit Didier Defago, Didier Cuche und Carlo Janka gleich drei Topfavoriten. Ähnlich sieht es im Super-G aus, wo allerdings noch weitere Favoriten hinzukommen wie der Norweger Aksel Lund Svindal und die Hoffnung der Kanadier, der "Local Hero" aus Vancouver, Manuel Osborne-Paradis. In den technischen Disziplinen steht Österreich deutlich besser da. Benjamin Raich ist im Riesenslalom neben dem Italiener Massimiliano Blardone der Favorit. Im Slalom bekommt der zweifache Saisonsieger Reinfried Herbst Konkurrenz aus Frankreich in Person von Julien Lizeroux.
Biathlon - Sporwetten bei Olympia 2010
Die Kombination aus Langlauf und Schiessen ist seit vielen Jahren eine der beliebtesten Sportarten bei Zuschauern an der Strecke und im Fernsehen. Die Damen und die Herren tragen jeweils 5 Entscheidungen aus, nämlich den Sprint, die Verfolgung, das Einzel, den Massenstart und die Staffel.
Aus deutscher Sicht ist bei von Damen wohl mehr zu erwarten als von den Herren. Die deutschen Athletinnen
haben mit Magdalena Neuner eine der Favoritinnen in ihren Reihen, aber auch Kati Wilhelm, Martina Beck, Andrea Henkel und Simone Hauswald können jederzeit eines der vier Einzelrennen gewinnen. In der Staffel gehören sie sowieso zu den Favoriten. Konkurrenz kommt vor allem aus Schweden in Person von Helena Jonsson und Anna Carin Olofsson-Zidek. Andere Stars der Szene sind die Französin Sandrine Bailly, die Norwegerin Tora Berger und einige Russinnen wie Olga Medvedtseva und Olga Zaitseva. Russland und Schweden werden auch in der Staffel die Hauptkonkurrentinnen sein.

Die deutschen Herren hoffen in erster Linie auf Michael Greis, aber der Star ist ohne Frage der Seriensieger der letzten Jahre, der Norweger Ole Einar Björndalen. Wer gewinnen will, muss an ihm vorbei. Dies hat in in dieser Saison vornehmlich der Franzose Simon Fourcade getan, der derzeit führende im Gesamtweltcup. Aber auch Björndalens Mannschaftskollegen Emil Hegle Svendsen und Lars Berger sind ebenso zu beachten wie der Schwede Björn Ferry und die russischen Rennläufer Nikolay Kruglov und Maxim Tchoudov.
Langlauf - wetten auf diesen harten Olympia Sport
Die Langlaufbewerbe im "Whistler Olympic Park" sind für Damen und Herren jeweils Einzel-Sprint, Freistil, Massenstart, Doppelverfolgung, Teamsprint und die Staffel. Der besondere Moment im Langlauf dürfte der Auftritt des Kanadiers Brian McKeever sein, denn Brian McKeever ist zu 90 Prozent blind. Der Olympiasieger der Paralympics von 2002 und 2006 tritt am 28. Februar zur Königsdisziplin über 50 Kilometer im klassischen Stil an. Da er lediglich einige Schatten und grobe Umrisse wahrnimmt, wird er laut eigener Aussage anderen Läufern folgen und die schwierigen Passagen der Strecke lernt er vorher auswendig. Die Favoritin bei den Damen ist die Weltcup-Führende Polin Justyna Kowalczyk. Das deutsche Team um Evi Sachenbacher-Stehle gehört nicht unbedingt zu den Favoriten, obwohl beim Weltcup im russischen Rybinsk die deutschen Athletinnen.

Claudia Nystad und Miriam Gössner die Plätze vier und fünf belegten, wodurch zumindest eine gewisse Hoffnung aufkeimt. Bei den Männern kommen wohl nur Tobias Angerer und Axel Teichmann für eine vordere Platzierung in Frage, der Favorit ist aber der im Weltcup mit weitem Abstand führende Norweger Petter Northug Jr.
Nordische Kombination
In dieser Disziplin, die nur bei den Herren ausgetragen wird, werden drei Wettkämpfe ausgetragen. Die Kombination aus Ski-Springen und Langlauf gibt es von der Normalschanze, der Großschanze und als Teamwettkampf. Hier sah es für das deutsche Team lange nicht gut aus, doch der erste Saisonsieg von Eric Frenzel kurz von den Olympischen Spielen macht Hoffnung. Dagegen könnte dieser Wettkampf das Ende für
Vize-Weltmeister Tino Edelmann bedeuten, denn er stürzte im Auslauf der Schanze und verletzte sich das Knie.
Sein Olympia-Start ist in Gefahr. Sollte er doch noch antreten können, trifft er dort auf harte Konkurrenz wie die Österreicher Mario Stecher und Felix Gottwald. Diese sind ebenso zu beachten wie der Japaner Akito Watabe, der Finne Hannu Manninen und der Amerikaner Todd Lodwick.
Ski-Springen - Wetten auf das olympische Turnier in Vancouver 2010
Die drei Wettbewerbe im Skispringen, die wie die Nordische Kombination nur bei den Herren stattfindet, sind die Normalschanze, die Großschanze und das Teamspringen. Ein starkes Team sind die Österreicher um den Sieger der Vierschanzen-Tournee Andreas Kofler, der wie seine Kollegen Gregor Schlierenzauer, Wolfgang Loitzl, Thomas Morgenstern und Martin Koch derzeit in der Top Ten im Weltcup stehen. Der führende im Gesamtweltcup ist allerdings der Schweizer Simon Ammann, der ja auch schon Olympiasieger war. Weitere Favoriten sind der Finne Janne Ahonen und der Pole Adam Malysz. Das deutsche Team um Bundestrainer Werner Schuster ist lediglich Außenseiter und dürfte keine Chancen auf eine Medaille haben.
Bob wetten
Im Bobfahren werden bei den Herren zwei Wettbewerbe im Zweier- und Viererbob ausgetragen, bei den Damen ist es nur der Zweierbob. Die Hochgeschwindigkeitsbahn "Whistler Sliding Centre" wird technisch betreut von den Betreibern der Bobbahn am Königssee. Der Bob ist traditionell eine deutsche Paradedisziplin und könnte wieder für viele Medaillen sorgen. Angeführt von Doppel-Olympiasieger André Lange und Olympiasiegerin Sandra Kiriasis fährt das deutsche Team mit großer Zuversicht nach Vancouver. Aber auch die Teams um Karl Angerer und Thomas Florschütz haben große Siegchancen.
Rennrodeln
Beim Rennrodeln gibt es insgesamt drei Wettkämpfe, nämlich den Einsitzer für Frauen und Männer, während der Doppelsitzer nur bei den Herren ausgetragen wird. Die Favoriten im Einsitzer sind Armin Zöggeler aus Italien und der Russe Albert Demtschenko. Im Doppelsitzer scheinen die österreichischen Titelverteidiger, die Schiegl-Brüder, nahezu unschlagbar. Bei den Frauen ist Deutschland die wohl sicherste Bank für Edelmetall. Seit 97 Weltcup-Rennen und schon mehr als 12 Jahren sind die deutschen Frauen ungeschlagen. Egal ob, Tatjana Hüfner, Natalie Geisenberger oder Anke Wischnewski, hier könnte es sogar zum Dreifacherfolg kommen.
Skeleton - Wettquoten gibt es bei renommierten Wettbüros
Beim Skeleton fahren die Athleten mit Bauch nach unten und dem Kopf nach vorne auf einem Rennschlitten durch den Eiskanal. Der Wettbewerb jeweils für Frauen und Männer könnte ein weiterer Garant für Edelmetall werden, denn Deutschland hat mit Anja Huber und Marion Trott bei den Damen sowie mit Sandro Stielicke, Michi Halilovic und Frank Rommel bei den Herren mehrere Siegkandidaten. Konkurrenten sind die Kanadierin Mellisa Hollingsworth, der Kanadier Jeff Pain sowie der Lette Martins Dukurs.
Eisschnelllauf
Die jeweils sechs Wettbewerbe für Damen und Herren könnten zum Triumphzug der heimischen Kanadier werden. In Turin holte Kanada 12 der 24 Medaillen. Daher haben sie den Favoritendruck, vor allem die beiden Starsprinterinnen Kristina Groves und Christine Nesbitt. Ernst zu nehmen sind wie immer auch die Damen aus den Niederlanden, aber auch Deutschland mit Anni Friesinger-Postma und Jenny Wolf werden ein Wörtchen bei der Medaillenvergabe mitzureden haben.

Eiskunstlauf
Im Eiskunstlauf gibt es bei den Olympischen Spielen vier Wettbewerbe, nämlich die Einzeltänze der Damen und Herren, der Paarlauf und den Eistanz. Die Russen, angeführt vom amtierenden Olympiasieger Jewgeni Pluschenko, sind in allen Disziplinen zu beachten. Im Paarlauf hat Deutschland aber starke Konkurrenz dagegen zu setzen, denn das Duo Aljona Savchenko und Robin Szolkowy möchte eine lange Durststrecke beenden. Die aktuellen Weltmeister sind das erste Duo, dass diesen Titel seit Bäumler/ Kilius in den 1960er Jahren erfolgreich verteidigen konnte und peilen jetzt Olympisches Gold an.

Curling
Die Präzisionssportart Curling wird bei Frauen und Männern im Teamwettbewerb ausgetragen. Jeweils 10 Teams kämpfen um die Medaillen. Bei den Frauen wird sich das deutsche Team um Andrea Schöpp unter anderem mit der Schweiz auseinandersetzen müssen. Deren beste Spielerin Mirjam Ott besitzt als einzige Spielerin weltweit zwei Olympiamedaillen, allerdings kein Gold. Weitere Favoritennationen sind Gastgeber Kanada und Schottland. Die Sportart Curling gehört seit 1998 zum olympischen Programm.
Snowboard
Snowboard
Dem Trend der letzten Jahre folgend ist mittlerweile auch Snowboard seit 1998 eine olympische Disziplin. Die Wettbewerbe Halfpipe, Snowboardcross und Parallel-Riesenslalom werden von Männern und Frauen ausgetragen. Die USA hoffen vor allem, dass ihr Star Shaun White in der Halfpipe seinen Olympiatitel verteidigen kann. Freuen würden sich bestimmt einige über den Sieg der Norwegerin Kjersti Buuas, die vollmundig angekündigt hat, sich nackt in eine norwegische Fahne zu wickeln und den Siegeschampagner auf einen Zug zu kippen.


Freestyle-Skiing
Die Wettbewerbe im Freestyle-Skiing für Damen und Herren sind das Springen und die Buckelpiste. Sie werden ebenso wie das Ski-Cross, das ja mittlerweile zum Bereich Ski-Alpin gehört, in "Cypress Mountain" veranstaltet. Die Favoriten im Ski-Cross sind die Österreicher mit Weltmeister Andreas Matt und Vizeweltmeister Thomas Zangerl. Bei den Frauen stehen ehemalige Skiläuferinnen auf dem Zettel der Sieganwärter mit der Schwedin Karin Huttary und mit Katharina Gutensohn. Aber auch die Kanadierinnen um Weltmeisterin Ashleigh McIvor sind nicht zu unterschätzen.

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