| Die Quote
bei Sportwetten spiegelt die Wahrscheinlichkeit wider, mit der ein Ereignis
(oder auch Ergebnis) eintreffen wird. Je niedriger die Quote ist, desto
wahrscheinlicher tritt das Ereignis ein. Demnach spiegeln hohe Quoten
(bspw. 8,7) ein unwahrscheinliches Ereignis wieder. Man kann das Ereignis
mit der niedrigsten Quote als das Wahrscheinlichste bezeichnen. |
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Beispiel:
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| Gladbach
(1) 1,1 – Unentschieden (x) 4,5 – Holstein Kiel (2) 10,2 |
| Die
Summe der 3 Quotenkehrwerte ergeben in diesem Beispiel dann 117%. Die
theoretische Gewinnausschüttung des Buchmachers erhalten wir aus
dem Kehrwert von |
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1 / (0,91+0,15+0,11) = ~0,85*100 = 85%. |
| Dieses
Szenario gilt für den Bereich der Einzelwetten. Bei Kombinationswetten
verkleinert sich die Chance mit jeder neuen Kombination. Hohe Quoten
erhöhen diesen Wert dann wieder. |
| Die
Wahrscheinlichkeit, dass Gladbach gewinnt ist für den Buchmacher
sehr hoch, das Unentschieden ist auch noch wahrscheinlich. Als unwahrscheinlich
betrachtet der Buchmacher einen Auswärtssieg von Kiel bei Gladbach. |
| Warum
können sich Quoten verändern? |
Ändern
sich die Rahmenbedingungen eines Ereignisses, verändern sich auch
die Ergebniswahrscheinlichkeiten. Sollte sich bspw. ein oder zwei Schlüsselspieler
ein Mannschaft vor einem Ereignis verletzen, kann es sein, dass es für
den Buchmacher notwendig wird, die Quoten an diesen Umstand aufgrund
sich verändernder Wahrscheinlichkeiten anzupassen. Das hat jedoch
keinen Einfluss auf Ihre Wette. Nach Abschluss des Ereignisses gilt
für die Abrechnung und Ermittlung der Wette die Quote, welche vom
Buchmacher auf Ihrem Wettschein bestätigt wurde.
Alles andere wäre in höchstem Maße als unseriös
zu beurteilen |