| Wer bei
einem Buchmacher sein Glück versucht, ist auf die Quoten angewiesen,
die der Buchmacher für ein Sportereignis stellt. Im Artikel über
Quoten ist das erste Mal beschrieben worden, dass es sich bei der Quotenerstellung
um Wahrscheinlichkeiten handelt. |
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Der Buchmacher bestimmt mit der Quote also nicht nur die Wahrscheinlichkeiten,
sondern auch seinen Profit und den Gewinn des/der Spieler. Eine Quote
von 1,1 – 6,5 – 9,4 bedeutet, dass der Veranstalter einen
Heimsieg mit 91%, ein Unentschieden mit 15% und einen Auswärtssieg
mit 11*% erwartet (gerundet). Die Wahrscheinlichkeit in Prozent wird
errechnet mit dem Quotenkehrwert * 100. Der Quotenkehrwert wird berechnet
indem man 1 durch die Quote dividiert. Für das obige Beispiel
bedeutet das:
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1/1,10
= 0,91*100% = 91%
1/6,50 = 0,15*100% = 15%
1/9,40 = 0,11*100% = 11% |
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Die Summe der 3 Quotenkehrwerte ergeben in diesem Beispiel dann 117%.
Die theoretische Gewinnausschüttung des Buchmachers erhalten wir
aus dem Kehrwert von 1 / (0,91+0,15+0,11) = ~0,85*100 = 85%. Dieses
Szenario gilt für den Bereich der Einzelwetten. Bei Kombinationswetten
verkleinert sich die Chance mit jeder neuen Kombination. Hohe Quoten
erhöhen diesen Wert dann wieder. |